P├Ądagogische Arbeit

In unserem Haus ist das christliche Menschenbild Fundament unseres täglichen Miteinanders.

Die Kinder in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen, sie zu ermutigen, in ihrer grenzenlosen Neugier aber auch die Sorgen und Ängste der Kinder zu zulassen, dass ist der Auftrag unserer christlichen Erziehung.

 


Offene Arbeit – als pädagogischer Ansatz das bedeutet für uns:


• Offen sein für die Bedürfnisse und Interessen der Kinder.
• Offen sein für die Einmaligkeit jedes Kindes und für seinen individuellen Entwicklungsprozess.
• Offen sein für die Bildungsprozesse der Kinder.
• Offen sein für Prozesse der Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Bereitschaft zu Kooperation und   
   Reflexion.
• Offen sein für die Erfahrungen anderer Menschen.
• Offen sein für die Meinung und die Bedürfnisse der Eltern.
• Offen sein für Herausforderungen.


Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit besteht darin, den uns anvertrauten Kindern eine vertrauensvolle Umgebung zu schaffen, in der sie sich zu zufriedenen, selbständig handelnden Menschen entwickeln können und dabei lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Wir bestärken die Kinder in ihrem Selbstvertrauen und ermuntern sie, andere Kinder in ihrer Andersartigkeit wahrzunehmen und zu tolerieren. Das bedeutet für uns, die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Eltern in ihrer jeweiligen Situation wahrzunehmen. Wir sehen unsere Kindertagesstätte als Ort der Begegnung und Bildung.

Offene Arbeit bedeutet für uns, dass die Kinder einer Stammgruppe angehören. Jede Gruppe hat eine feste Erzieherin als Gruppenleitung. In  dieser Stammgruppe nehmen die Kinder ihre Mahlzeiten ein und feiern dort ihren Geburtstag. Sie  haben aber ansonsten die Möglichkeit, sich frei in der gesamten Kita zu bewegen. 

Unsere Räumlichkeiten sind den individuellen Bedürfnissen der Kinder angepasst und in verschiedene Aktionsräume eingeteilt,  diese Bereiche haben einen Aufforderungscharakter, sie wecken Neugierde und regen zum Handeln an, dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, ihren Spiel- und Arbeitsort, ihren Partner und ihr Material frei zu wählen.

Zu unserer täglichen Arbeit gehört die Beobachtung der Kinder, für jedes Kind wird ein Portfolio erstellt, um die Entwicklungsfortschritte sichtbar zu machen.

 

Wenn ich nur darf,
wenn ich soll,
aber nie kann,
wenn ich will,
dann mag ich auch nicht,
wenn ich muss.
 
Wenn ich aber darf,
wenn ich will,
dann mag ich auch,
wenn ich soll,
und dann kann ich auch,
wenn ich muss.
 
Kurz:
Die können sollen,
müssen wollen dürfen!
(Unbekannt)

Religionspädagogische Arbeit:


Das christliche Menschenbild ist das Fundament unseres täglichen Miteinanders, in vorgelebten Werten wie Vertrauen, Vergebung, Liebe und gegenseitiger Hilfe erfahren die Kinder, dass sie in ihrer Einzigartigkeit angenommen, wertgeschätzt und geachtet werden. So sind sie auch in der Lage, eigene Mitverantwortung für das Leben anderer zu übernehmen. Die Kinder entwickeln Selbstvertrauen in ihr eigenes Tun und Handeln und finden sich so in der Welt zurecht.

Wir singen christliche Lieder und hören und spielen biblische Geschichten, um den Kindern den christlichen Glauben näher zu bringen, dabei werden wir aktiv von unserem Pfarrer und Kantor unterstützt.

Im Tagesablauf lernen unsere Kinder kleine Tisch- und Dankgebete.

Die Kinder werden ermutigt, sich mit religiösen Fragen auseinanderzusetzen.

Gemeinsam mit den Kindern, Eltern und der Gemeinde feiern wir die Feste im Jahreskreis.

 

Der Tagesablauf:

Der Tag in unserer Kindertagesstätte beginnt um 06:00 Uhr. Jedes Kind wird von den Erziehern willkommen geheißen. Die Kinder haben die Möglichkeit, in Ruhe in der Kindertagesstätte anzukommen, sie können ihren Spielpartner und ihr  Spiel frei wählen.

Mit dem Klang der Triangel beginnt um 7:50 Uhr für alle der gemeinsame Morgenkreis mit Liedern und Spielen nach den Wünschen der Kinder oder nach dem Jahreskreis. Wir haben es uns zum Ritual gemacht, in dieser Runde unsere Geburtstagskinder hochleben zulassen.

Nach der Begrüßungsrunde in der Diele gehen die Kinder in ihre Stammgruppe zum Frühstück. Die Verpflegung wird durch die Kita in Form eines Frühstücksbüffets angeboten. Bei besonderen Anlässen, wie z.B. Kindertag, Erntedank oder Ostern gibt es für alle ein festliches Frühstücksbüffet in der Diele.

Im Anschluss an die morgendliche Hygiene und dem Zähneputzen trifft sich jede Gruppe in ihrem Raum zur Morgenandacht. Die Kinder versammeln sich im Kreis und es wird eine Kerze angezündet. Nun besteht für die Kinder Gelegenheit, über ihre Erlebnisse zu berichten, Geschichten zu hören und Lieder zu singen. Zum Schluss sprechen wir ein Gebet und danken Gott für den neuen Tag und bitten um seinen Segen.  

Die Kinder können nun ihren individuellen Wünschen und Interessen im Spiel und bei Angeboten in den einzelnen Aktionsräumen nachgehen. Dem Bewegungsdrang der Kinder kann draußen auf dem großen Außengelände oder im Bewegungsraum entsprochen werden. Unsere Kinder können sich nach Absprache mit den Erziehern allein im von der Erzieherin einsehbaren Außengelände aufhalten. Dies fördert ihre Selbständigkeit.

Das Mittagessen nimmt jedes Kind in seiner Stammgruppe ein. Bei der Mäuse- und Zwergengruppe beginnt das Mittagessen gegen 11:00 Uhr. Bei der Marienkäfer- und Sonnenblumengruppe wird das Mittagessen gegen 11:30 Uhr eingenommen. Das Essen tun sich die Kinder selber auf, dadurch bestimmen sie selbständig, was und wie viel sie essen möchten. Für die Mahlzeiten– und Ruhezeiten ist in unserer Einrichtung eine feste Zeit verbindlich. Nach dem Essen, um 12:30 Uhr, beginnt die Mittagsruhe.

Wir stellen uns der Verantwortung, das nicht jedes Kind gleichermaßen das Bedürfnis „Mittagsschlaf“ hat. Für die Kinder, die nicht schlafen können, gibt es eine Ruhezeit, in der sie sich zum Entspannen zurückziehen können z.B. in die Leseecke, in den Snoezeleraum. Außerdem werden kleine Angebote mit den Kindern gestaltet. Dieses Angebot gilt für die Kindergartenkinder in Absprache mit den Eltern. Wenn die Mittagsruhe um 14:00 Uhr beendet ist, nehmen die Kinder ihr, durch die Kita angebotenes, Vesper ein. Danach können die Kinder in der Diele spielen und ihre angefangenen Aktivitäten vom Vormittag beenden. In den Nachmittagsstunden wird die Terrasse und der Außenspielplatz für den Aufenthalt im Freien genutzt. Der Kindergartentag klingt mit dem individuellen Abholen der Kinder aus.

Der Tagesablauf ist so gestaltet, dass die Kinder genügend Freiraum zum Spielen, Forschen, Entdecken und Bewegen haben.

 

Es entsteht ein Rhythmus zwischen Spannung und Entspannung, begleitet
durch verschiedene Rituale, wie der Tagesablauf in der sich
anschließenden Übersicht zeigt.